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Montag, 22. Oktober 2012

Gesetz Gottes


Gott hat die feste Absicht, sein Gesetz in unser Herz und in unseren Sinn zu schreiben, was zur Folge hat, dass wir sein Volk werden und ER unser Gott sein und bleiben will (vgl. Jeremia 31; 33). Nun gilt es zu erkennen, was sein Gesetz ist, worin es besteht. Das hat uns Christus deutlich gemacht, als er auf Befragen klarstellte, was das wichtigste Gebot der Thora sei. Da zitierte er aus der Thora, aus dem Buch Deuteronomium und dem Buch Levitikus, wo er die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten als die höchsten und wichtigsten Gebote bezeichnete, in welchen das gesamte Gesetz und alles aus den Propheten enthalten sei (vgl. Matthäus 22, 35 - 40). Also ist es von elementarer Bedeutung, sich in der Gottes - und Nächstenliebe täglich zu üben. Gott will uns mit seiner Liebe "anstecken", ER möchte in uns dieses wärmende und heilende Feuer der Liebe entflammen. Das hat schon Paulus klar erkannt (vgl. Römer 13; 8.10). Und er hat auch erkannt, wie dieses Schreiben des Gesetzes Gottes in unser Herz und unseren Sinn vor sich geht. Gott giesst "einfach" seine Liebe mit seinem Geist in uns aus (vgl. Römer 5; 5). Nun ist damit nicht schon - quasi von allein und automatisch - alles erledigt und in bester Ordnung. Wir müssen dem Geist Gottes nun Raum und Möglichkeit zur Entfaltung in uns und unserem Leben geben. Das wird uns dann möglich, wenn wir immer und immer wieder neu den Kontakt mit Gott aufrecht erhalten, uns ihm zuwenden, uns ihm hingeben. Das bedeutet: wir müssen aktiv und voller Kraft und Ausdauer beten, wir müssen sein Wort hören, annehmen, in uns bewahren und danach handeln, wir müssen vergebungs- und auch versöhnungsbereit sein, um in den Genuss göttlicher Gnade in der Vergebung der Sünden zu kommen, um die Nähe Gottes, seine Einkehr in unser vergängliches Sein, in der Feier des Heiligen Abendmahles, in der Feier der Eucharistie, hautnah, tief innerlich zu erleben. Wir wollen, und deshalb müssen wir, die Hand Gottes wahrnehmen, ergreifen, festhalten. Und wenn wir von dieser göttlichen Liebe durchdrungen und erfüllt sind, dann richtet sich unser Sinn, unser Blick, nicht primär auf die Gaben, die wir aus dieser Hand Gottes empfangen, sondern in erster Linie immer mehr auf diese Hand selbst. Die Hand Gottes wird uns so wichtig, weil wir uns in ihr geborgen und sicher fühlen dürfen, weil sie hilft, uns stärkt und uns mit all ihrer Gerechtigkeit hält (vgl. Jesaja 41; 10). Wenn wir so das Volk Gottes sind, also zu IHM gehören, und wenn ER unser Gott ist, also ER sich uns ganz gibt, dann ist der Zustand erreicht, wo ER - der Ewige, Gnädige, Liebende und Allvermögende - uns "alles in allem" ist. Und es wird sich dann zeigen, denn wir werden IHM dann - wie Johannes schreibt (vgl. 1. Johannes 3; 2) - gleich sein und IHN sehen wie ER ist. Das ist reine, ungetrübte, ewige Gottesschau in Liebe, Frieden und Freude - das ist das Paradies. Wenigstens stelle ich es mir so vor.

© urs-leo


1 Kommentar:

Hans-Georg Peitl hat gesagt…

Eigentlich kenne ich ein einziges Gesetz: Liebe Gott den Herrn, der Alles gemacht hat und Deinen Nächsten, auch Deine Feinde, wie Dich selbst.

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com